Das ALPIN-Magazin hat unsere LUMA BOOST getestet – und natürlich für sehr gut befunden 😉 Vielen Dank für den tollen Bericht über unser Produkt!

Kleiner Auszug (hier geht’s zum vollständigen Testbericht):

„Die Stirnlampen-Mützen Luma Boost sorgt hier für Abhilfe. Die extrem leichte LED-Stirnlampe und der Akku sind hier in die Mütze integriert. Mütze, Lampe und Akku bilden eine Einheit. Gesamt wiegt die Lampe 82 Gramm (nachgewogen) und sitzt beim Laufen schön tight aber nicht zu eng. Die Bedienung ist kinderleicht: Per Finger-Druck auf den hinten am Kopf angebrachten Knopf am Akku können vier verschiedene Lichstufen mit unterschiedlicher Leuchtstärke durchgeschaltet werden. “

Die LUMA Boost in Aktion (Edition-Stirnband + Mütze) gibt’s hier!

#theLUMAwayofsports

 

Wir durften Christian Altstadt, einer der besten und schnellsten Triathleten Deutschlands, auf der ISPO 2019 in München kennen lernen. Der große Mann hat mittlerweile die LUMA Boost getestet und sein tolles Feedback möchten wir euch nicht vorenthalten. 😉

+ Laufen mit LUMA Enlite +

„Sunday ist runday“ – und diesem Motto konnte ich heute meine neue Luma Edition Boost einsetzen. Gerade im Winter, wenn es meistens kalt und dunkel ist und wenn man wie ich auch mal später trainiert, sind Mütze und Stirnlampe zwei essentielle Tools. Die Luma Enlite vereint beides und ist dabei die mit Abstand beste Stirnlampe, die ich bisher genutzt habe. Mehrere LED- Leuchten und Modi vom einfachen Ausleuchten des Gehweges bis hin zum Strahler für den Offroad-Einsatz machen das Laufen bei allen Bedingungen zu einem wahren Genuss. Das Produkt ist außerdem sehr bequem, per USB aufladbar und insgesamt äußerst hochwertig – wahlweise mit Mütze oder als Stirnband im Sommer einsetzbar.
Sehr empfehlenswert!

Herzlichen Dank an Christian für das Feedback – wir freuen uns sehr, dass unser Produkt von Profi-Triathleten gerne benutzt wird. 🙂

Spontaneität ist eine feine Sache. Allerdings nicht immer. Bei Skitouren ist eine gute Planung die halbe Miete. Wir erklären, auf was man wann achten sollte.

Informationen im Vorfeld sammeln

Wer eigenverantwortlich Skitouren unternehmen möchte, muss sich ausführlich mit der Tourenplanung beschäftigen. Wie so oft im Leben geht es dabei darum, im Vorfeld möglichst viele Informationen zu sammeln. Und Vorfeld meint im besten Fall mit dem Beginn des winterlichen Schneefalls. Neben allen anderen Bedingungen wie Tourenlänge, Partner und Anfahrt ist vor allem die Lawinenlage entscheidend. Die Schneedecke ist durch die Temperatur, Wind und Niederschlag einer ständigen Umwandlung ausgesetzt. Das macht die Sache teilweise recht knifflig.

Grundlage für die konkrete Planung ist immer der Lawinenlagebericht und Wetterbericht. Der DAV hat einige gute Quellen für den Lawinenlagebericht hier (https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Lawinen-Lage/) zusammengetragen. Für das aktuelle Bergwetter kannst Du Dich sehr gut hier https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/oesterreich oder hier https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Bergwetter/#2019-01-24|layer=weatherLayer informieren.

Eine generell kritische Lage wie eine über Wochen hinweg geringe Schneelage mit schlechtem Schneedeckenaufbau, der durch Wind, zwischenzeitlichem Temperaturanstieg, Regen oder anderen Vorkommnissen verursacht ist, kannst du daraus herauslesen.

Wie beurteile ich die Lage richtig?

Der DAV hat vor einiger Zeit gemeinsam mit anderen Verbänden das Konzept einer Entscheidungsstrategie entwickelt, das helfen soll, mit der schwierigen Materie zurecht zu kommen. Das Konzept heißt „3 x 3 –Beurteilungs- und Entscheidungsrahmen“. Es beinhaltet, dass man sich in drei chronologisch aufeinander folgenden Schritten dem Tourentag zu nähern soll:

  1. Zunächst geht es darum, eine passende Tour auszuwählen. Dabei solltest Du Dir folgende Fragen stellen:
  • Wie ist das Gelände?
  • Welche Verhältnisse herrschen dort?
  • Wie lange brauchen wir für die Tour? Bedenke, dass sich nicht alle gleich schnell am Berg bewegen. Maßgeblich ist, wie lange die „schwächeren“ Partner brauchen werden.
  • Wie lange brauchen wir für die Anfahrt? Berechne mögliche Staus, Baustellenverzögerungen, Grenzkontrollen o.ä. mit ein!
  • Gibt es Alternativen? Es ist immer gut, wenn man sich nicht zu sehr auf einen Gipfel „verbeisst“ und daher schon vorab über Alternativen Bescheid weiß.

Tipp: Mit www.alpenvereinaktiv.com und www.whiterisk.ch stehen Tourengehern clevere Tools zur Verfügung, Touren unter Einbeziehung der Lawinen- und Wetterlage zu planen, Tracks zu erstellen und diese auf das GPS oder Smartphone zu laden. Aber auch ein Blick in die „analoge“ Karte muss sein. Zur Planung gehört, dass man potentielle Gefahrenstellen, beispielsweise steile Bereiche über 30 Grad oder die im Lagebericht angegebenen Gefahrenstellen im Bezug auf die Himmelsrichtung, mit der Karte und der Aufstiegs- bzw. Abfahrtsroute abgleicht.

2. Beurteilung vor Ort: Frage Dich…

  • Wie sind die Verhältnisse am Ausgangspunkt
  • Sind beispielsweise frische Abgänge sichtbar
  • Wie sind die Temperatur, der Wind und das Wetter?

3. Auf Tour: Beurteile den Hang!

  • Kann diese konkrete Stelle begangen werden?
  • Wie sind die Sicht, die Gruppengröße, die Hanggröße und meine eigene Position am Hang?

Ein wichtiges Hilfsmittel ist hier die Snowcard des Alpenvereins. Sie hat einen Hangneigungsmesser und ermöglicht einen visuellen Hinweis darauf, ob die Situation vor Ort eher als ungünstig oder günstig zu betrachten ist.

 

Hab das richtige Material dabei!

Ausreichend Essen und Trinken, wärmende Schichten, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Handy, LVS, Schaufel und Sonde – an diese Dinge sollte immer gedacht werden. Ebenfalls ein Muss im Rucksack von Skitourengehern: Eine Stirnlampe mit Akku, sodass man auch, wenn man in die Dämmerung gerät, sicher auf den Berg und wieder runterkommt.

Die Mützen und Stirnbänder mit integrierter LED von LUMA liefern nicht nur die perfekte Beleuchtung für Skitourengeher, sie bieten dank rotem Rücklicht auch extra Sicherheit in jedem Gelände, sind sehr leicht und haben einen besonders leistungsstarken Akku mit langer Laufzeit. Der Akku ist wieder aufladbar mittels USB.

Da die LEDs in wärmende und atmungsaktive Textilien integriert sind (Stirnbänder und Mützen), profitieren Tourengeher mit den „2 in 1“ Produkten – sie schützen ihren Kopf gegen das Auskühlen und haben optional Licht dabei, das nicht erst umständlich aus dem Rucksack geholt und über die Mütze gezogen werden muss.

Die Golden Globes sind vorüber, die Oscars stehen vor der Tür… der unserer Meinung nach beste Film in diesem Jahr dreht sich aber um die LUMA 😉🔝💡 Ingo Quendler von ENJOYYOURBIKE/enjoyyourcamera hat unsere LUMA auf Herz und Nieren getestet und erklärt auch die verschiedenen Leuchtmodi sehr genau – gut zu erkennen auch der Unterschied zwischen dem Active und Boost LED-System. 🙂
Vielen Dank nochmal an Ingo für das tolle Video.

Neujahrsvorsätze? Läuft!
„Wieder mehr laufen“, „ins Laufen einsteigen“, „mit dem Training für einen Halbmarathon/Stadtlauf etc. beginnen“… viele von uns haben schon einen Vorsatz fürs nächste Jahr gefasst. Gesünder wollen wir leben, fitter sein – da ist Laufen genau der richtige Vorsatz.

Laufen steigert das Wohlbefinden
Regelmäßiges Laufen ist nicht nur gesund, es sorgt auch dafür, dass wir uns wohler fühlen in unserer Haut. Dies fand die Wissenschaftlerin Mary B. Harris von der Universität von New Mexico schon vor 37 Jahren heraus: In ihrer Vergleichsstudie von Läuferinnen und Nichtläuferinnen zeigte sich innerhalb weniger Wochen, dass die Frauen, die liefen, glücklicher, entspannter und selbstzufriedener waren. Sie fühlten sich sogar deutlich attraktiver.

Ab ins Jahr 2019 mit LUMA
Grund genug, das neue Jahr in Laufschuhen zu beginnen, oder? Unsere LUMA-Athleten Sven, Martin und Werner haben sich ebenfalls einiges vorgenommen fürs neue Jahr. Was Ihre Ziele sind und wie sie sie umsetzen wollen, verraten wir Dir hier. Außerdem findest Du weiter unten einige wertvolle Tipps, wie Du Deine Laufziele 2019 erreichen kannst.

 

 

Sven Linckels, freiluft-blog.de
Der Luxemburger Sven arbeitet als Software-Ingenieur und betreibt in seiner Freizeit den Outdoor-Blog freiluft-blog.de. Wenn ihn seine drei Kinder nicht auf Trab halten, läuft Sven. 2017 nahm er zum ersten mal am UTML, dem Ultratrail im Mullerthal, teil.

Zu seinen Neujahrsvorsätzen sagt Sven:
„2018 werde ich mein selbst gestecktes Ziel von 1.500 Lauf-Kilometern wohl gerade so erreichen. Im neuen Jahr sollen es wieder mehr werden, ebenso wie die Teilnahmen an Strassen- und Trailläufen. Die würden sicherlich auch zu etwas mehr Lauf-Motivation beitragen :)“

 

Martin Kammler, www.martinsartgallery.com
Zwei Herzen schlagen in Martins Brust: Die Kunst und das Laufen. Martin hat seine Gemälde und interaktiven Kunstwerke schon in New York, Mailand, Berlin und Zürich gezeigt. Gleichzeitig ist er Personal Trainer und Erfinder des Fitness-Trainingsgerätes „slashpipe“.

Das sind Martins Neujahrsvorsätze:
„Meine Läufe finden meistens morgens statt und ich liebe es, wenn das Licht langsam den Himmel erhellt. Als Künstler faszinieren mich die Stimmung und die unterschiedlichen Farben, die beim Sonnenaufgang langsam „erweckt“ werden. Die Energie, die ich spüre versuche ich in mir aufzuladen, um nach dem Laufen den Tag so richtig gut zu starten. Besonders im Winter scheint die Atmosphäre besonders heilend und aufladend zu sein. Mein Ziel für 2019 ist es, diese Atmosphäre in einer Serie auf die Leinwand zu bringen.

 

Werner Schrittwieser, www.runningschritti.at
Werner Schrittwieser alias „Schritti“ ist diplomierter Lauftrainer und Personal Trainer. Seine große Leidenschaft Laufen kennt keine bestimmte Distanz – er fühlt sich beim 5- oder 10-Kilometerlauf genauso wohl wie bei einem Marathon. Als freier Redakteur berichtet Schritti von internationalen Laufevents und hilft Teams bei der Vorbereitung.

Das nimmt sich Werner für 2019 vor:
„Mein Vorsatz ist es, auch im neuen Jahr möglichst viel Spaß beim Laufen zu haben und unsere schönen Gegenden in Österreich laufend zu erkunden. Außerdem möchte ich wieder bei tollen Veranstaltungen in ganz Österreich und darüber hinaus dabei sein – Laufen und Reisen zu kombinieren ist einfach perfekt. Ich freue mich schon auf ein tolles Laufjahr 2019 und auch darauf, meine Erlebnisse mit meiner Community teilen zu können!“

 

So startest Du erfolgreich ins Jahr 2019 – und hältst auch durch:

Bevor Du jetzt gleich in die Laufschuhe schlüpfst, hier noch ein paar wichtige Tipps für einen gelungenen Start. So bleibst Du garantiert am Ball:

  1. Langsam anfangen
    Du kannst am Anfang nur wenige Minuten am Stück laufen? Du brauchst regelmäßige Gehpausen? Macht gar nichts. Denn auch, wenn Du Dich subjektiv als zu langsam empfindest, wirst Du schnell eine Steigerung feststellen. Wenn Du Deinem Körper gleich bei den ersten Läufen zu viel abverlangst, riskierst Du Verletzungen. Und motivierend ist es sowieso nicht, wenn Du völlig fertig nach Hause zurückkehrst.
  2. Zu zweit (dritt, viert, etc.) trainiert es sich besser!
    Dein innerer Schweinehund ist echt kreativ und hat immer eine Ausrede parat? Dann verabrede Dich doch mit Freunden zum gemeinsamen Laufen. Am allerbesten macht ihr fixe wöchentliche Termine. Wenn die mal stehen, wird Dein innerer Schweinehund schnell seinen Widerstand aufgeben – die Freunde will man ja nicht hängen lassen.

  3. Listen to your heart
    Im wahrsten Sinne des Wortes: Wenn das Herz rast, schaltet lieber einen Gang runter. Eigentlich solltet Ihr Euch, gerade in der Anfangsphase des Trainings, nebenbei noch gut unterhalten können. Auch wenn es anderswo zwickt oder wehtut, nehmt das ernst und geht mit dem Tempo runter.
  1. Sehen und gesehen werden
    Gerade, wer im Dunkeln läuft, sollte für Autofahrer gut sichtbar sein durch reflektierende Elemente an seiner Bekleidung. Und: Um seinen Laufweg gut auszuleuchten, ist unsere LUMA perfekt. Sie bietet dank eliptischem Lichtkegel eine verbesserte und weniger kontrastierende Nahsicht. Es gibt keine störenden Elemente, nichts kann hängenbleiben oder verrutschen. Hinzu kommt eine extrem leichte und dennoch robuste Bauweise. Man spürt gar nicht, dass die Lampe da ist.

Für schnelleres Tempo und unebenes Gelände, zum Beispiel bei Trailläufen, empfehlen wir unsere BOOST. Für das Lauftraining in der Stadt ist die ACTIVE super geeignet.

Skitour, Laufrunde und Bike-Ausfahrt sind auch in der dunklen Jahreszeit „in“. Dazu braucht es Licht. Was muss eine Stirnlampe können?

„Mach sofort das Licht aus“, schallt es über den See. Ein Stand Up Paddler hat sich mit einer starken Stirnlampe bewaffnet und ist damit in der warmen Sommernacht in See gestochen. Seine LED-Lampe ist allerdings so stark, dass andere Paddler im größeren Umkreis stark geblendet sind und ihren Unmut darüber lautstark kund tun.
Klar. Wer in Herbst und Winter nach der Arbeit gerne noch eine kleine Skitour macht oder sich in den Laufschuhen die Füße vertreten möchte, muss seine Umgebung sehen und von ihr gesehen werden. Aber wieviel Licht braucht es wirklich, um als Sportler nachts sicher und komfortabel unterwegs zu sein?

Mit TRIZ zur richtigen Lampe

Die LUMA-Entwickler Florian Schneebauer und Wolfgang Knöbl haben sich bei der Konstruktion ihrer Lampen-Kopfbedeckung-Kombination mit der Theorie des erfinderischen Denkens beschäftigt (TRIZ). Ihnen ging es nicht einfach um die nächste LED-Leuchte. Sondern um ein Produkt, dass genau das kann, was der User braucht. Sie fragten sich daher, wie weit muss eine Stirnlampe die Umgebung wie stark ausleuchten. Schließlich ist es wie bei einem Auto: Viele PS bringen nichts, wenn das Fahrzeug nicht in der Lage ist, diese Power auf die Straße zu bringen.

Für Stirnlampen gesprochen heißt das: Eine hohe Leistung bringt nichts, wenn es mein Sehen nicht wirklich verbessert. Im Gegenteil: Viel Power verbraucht viel Strom. Und das ist etwas, was man nicht im Übermaß hat, wenn man eine extrem leichte Lampe baut.

Bei Stirnlampen gibt es zwei Werte. Die Leuchtweite und den Lichtstrom.
Die Leuchtweite gibt Auskunft über die Distanz, die eine Lampe maximal ausleuchten kann. Der Lichtstrom – angegeben in Lumen – gibt an, wieviel Licht von der Lampe ausgesendet wird.
Der Lumen-Wert wird entscheidend von der Qualität und Bauweise der Dioden und der Lampe bestimmt. Weniger von der Anzahl der LEDs.
Es ist wichtig den Lumen-Wert immer in Verbindung mit dem Abstrahlwinkel der Lampe zu sehen. Ein Beispiel: Eine Lampe mit 450 Lumen und einem Abstrahlwinkel von 15° ist auf der kleinen Fläche, die sie so erreicht, deutlich heller als ein eine andere Lampe mit 200 Lumen, die aber einem Abstrahlwinkel von 90° hat.

Der Abstrahlwinkel machts

„Wir von Luma enlite haben bei der Entwicklung darauf geachtet, dass der Abstrahlwinkel so optimiert ist, dass Du nicht nur einen eng begrenzten Bereich direkt vor Dir siehst, sondern auch in einem weiteren seitlichen Umkreis Ausleuchtung hast“, erklärt Entwickler und Geschäftsführer Wolfgang Knöbl. „Beim Laufen und Tourengehen ist das ein entscheidender Faktor.“

Und noch etwas ist wichtig: Gelb-grünes, sogenanntes kaltes Licht erscheint dem Auge heller, bietet aber deutlich weniger Kontraste. Warmes, also rötlicheres und langwelligeres Licht ist für die Augen schonender und bietet zugleich bessere Kontraste.

Unsere Tests haben ergeben, dass unsere Technik bei 25 Lumen, der untersten Leuchtstufe der Active und Boost, eine Leuchtweite von fünf Metern bringen. Das reicht für langsames Joggen. Bei 60 Lumen sind acht Meter ausgeleuchtet und bei 125 Lumen schon 30 Meter. Das reicht für alle schnelleren Aktionen. Mit den 220 Lumen der Boost leuchtet man einen Bereich von bis zu 40 Metern so aus, dass man sich auch bei Skiabfahrten sehr gut orientieren kann.

Die Geschichte und Menschen, die hinter LUMA enlite stecken

 

Lieber Wolfgang, bei unserem ersten Treffen hast Du uns von der „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ berichtet. Was hat sie mit der Erfindung der LUMA-Produkte zu tun?

TRIZ (ein russisches Akronym) war eine der grundlegenden Lehren unseres Studiums. Es geht darum, für bekannte Probleme („ich sehe beim Waldlauf nichts“) nicht die typischen Standardlösungen zu finden: Immer neue Stirnlampen, von denen jede noch ein Stückchen heller ist. Stattdessen versucht man eine andere, kreative Lösung zu finden. Wir sind der Meinung, dass eine Lampe nicht nur gut leuchten, sondern vor allem auch gut sitzen und nicht am Kopf stören sollte – auch, oder gerade, wenn ich zudem eine Kopfbedeckung benötige. Dafür braucht sie nicht x-tausend Lumen. Wir versuchten uns gemäß dieser Theorie auf das Wesentliche zu besinnen. Die Lösung war, die Lampe vollständig in das Textil zu integrieren. Herausgekommen ist eine Symbiose aus beidem, die es bisher so nicht gab.

 

Inwiefern flossen Deine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in die Erfindung von LUMA mit ein?

Ich habe als Ingenieur in der Automobilindustrie gearbeitet und war beruflich stark eingebunden, sodass ich immer nur abends Zeit für Sport hatte, wenn es schon dunkel war. So hatte ich Gelegenheit, verschiedene Stirnlampen auszutesten und erkannte ein Defizit: Die Lampen drückten oder rutschten, ließen sich nicht mit einer Mütze kombinieren und das Licht war so grell, dass die Kontraste sehr stark waren – während ich links und rechts gar nichts mehr erkennen konnte. Das war ziemlich anstrengend für die Augen.

 

Wann wurde LUMA enlite gegründet und von wem?

Wir sind eigentlich ein sehr junges Unternehmen: Mein Geschäftspartner Florian Schneebauer und ich haben LUMA enlite im Frühjahr 2018 gegründet, nachdem wir einen aktiven Investor gefunden hatten.

 

Nachdem die Idee geboren wurde, habt Ihr Euch über Kickstarter finanziert. Was ist seitdem alles passiert

Vor der offiziellen Gründung versuchten wir uns Ende 2015 mit einem Kickstarter-Projekt. Neben finanziellen Mitteln brachte uns das vor allem ein direktes Feedback durch die Community, wir sahen: Da ist Interesse da. Das hat uns bestätigt. 2016 und 17 stießen dann die ersten Händler dazu, gegen Ende 2017 auch die ersten Schweizer Händler.

 

Nach allem, was Du uns hier berichtest, bist Du ein echter Tüftler. Was hast Du denn noch so alles erfunden?

Das stimmt. Zusammen mit unterschiedlichen Teams habe ich beispielsweise auch ein Business-Möbel, die Cloud, erfunden, sowie eine Autoabdeckung (Car Shield). Beides war, wie auch LUMA, aus einem persönlichen Bedürfnis und der Erkenntnis, dass der Markt dies nicht befriedigte, entstanden.

 

Stirnlampen gibt es viele. Was ist an den LUMA-Produkten so besonders/anders?

LUMA ist keine Stirnlampe; LUMA ist ein Textil, das zusätzlich Beleuchtung bietet. Es ist äußerst angenehm zu tragen, atmungsaktiv und hautfreundlich. Der Lichtkegel ist eliptisch für eine verbesserte und weniger kontrastierende Nahsicht. Es gibt keine störenden Elemente, nichts kann hängenbleiben oder verrutschen. Hinzu kommt eine extrem leichte und dennoch robuste Bauweise. Man spürt gar nicht, dass die Lampe da ist. Aus technischer Sicht bietet die LUMA sehr leistungsstarke Frontstrahler sowie einen rötlichen Rückstrahler mit verschiedenen Leuchtmodi. Das LED-System wurde in  Österreich entwickelt und wird von einem Akku gespeist, der mit einem Mikro-USB-Stecker der weltweit höchsten Qualitätsstufe ausgestattet ist..

 

Interessant! Und wer kann LUMA active gebrauchen?

LUMA active richtet sich an den urbanen Sportler, der nach der Arbeit trainieren geht. Er wünscht sich dabei ein Textil, das Klimakomfort bietet, und perfekte Beleuchtung, die nicht stört.

 

Ihr habt soeben ein neues Produkt, LUMA boost, gelauncht. Wie unterscheidet es sich von der active?

LUMA boost ist unsere neueste Erfindung. Hier wollten wir die erreichen, die auch mal ein bisschen mehr wollen: Weiterreichendes Licht, zum Beispiel fürs Trailrunning, Skitouren oder Ultra-Läufe. Da ist das Gelände nicht so gleichmäßig wie in der Stadt. Und der Aktive ist, beispielsweise auf Ski, schneller unterwegs. Da braucht es eine etwas höhere Lichtleistung und perfektes, kontrastreiches Lucht, das die Augen nicht anstrengt. Die bietet die BOOST.

 

Wie groß ist LUMA enlite? Wieviele Mitarbeiter sind bei Euch beschäftigt?

Wir sind, wie gesagt, ein sehr junges Unternehmen und daher noch klein. Mit mir als Geschäftsführer sind wir ein Drei-Mann-Team: Daniel verantwortet das Marketing, während Martin sich um den Vertrieb kümmert.

 

Wo siehst Du Dein Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchte ich eine umfassende Kollektion an LED-Performance-Textilien anbieten, die für jeden Bedarf die passende Lösung bietet. In unserem Nischenbereich möchten wir als Qualitäts- und Premiumhersteller anerkannt werden.

In der Ausgabe 09/2018 des Magazins „ALPIN – Das Bergsportmagazin“ wurde unsere LUMA ACTIVE zum Produkt des Monats gekürt. LUMA Active, perfekt für alle Bergsportarten und mit nur 70g Gesamtgewicht ideal für längere Touren, bei denen jedes Gramm zählt.

* Das beschriebene Sommertextil kann derzeit exklusiv im LUMA Webshop nur als Wechseltextil (ohne LED-System) bestellt werden.